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Devlog & Notizen aus der Werkstatt

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Wolfenhain

Mein Überdruss an Fantasy-Szenarien, dessen Ergebnis sich unter anderem in der „Reise ins All“ niederschlug, hat sich inzwischen vollständig gelegt. Und so bin ich geistig wieder frei genug, mein nächstes größeres Spiel in einer Welt der Magie, mächtiger Götter und des klingenden Schwertkampfes anzusiedeln. Der Arbeitstitel lautet „Wolfenhain“ und ich plane ein Spiel, das dem Spieler sehr viele Gelegenheiten bietet, die Welt um sich herum zu beeinflussen und ihre Geheimnisse entdecken zu können, eingerahmt in eine Handlung, die das nach Kräften unterstützt und getragen von Helden, die mehr als Befehlsempfänger der allmächtigen Enter-Taste, sondern durchaus kleine Persönlichkeiten sind.

Einiges ist schon weit fortgeschritten, vieles liegt noch in allenfalls roher Ideenform in meinem Gedächtnis oder auf irgendwelchen Zetteln umher. Es wird also noch dauern, bis Spielbares erscheint. Wer mag, kann gelegentlich auf dieser Seite nach dem Spielfortschritt Ausschau halten. Ich eröffne die Wolfenhainsektion schon einmal mit einigen Bildern und werde nähere Details immer dann ergänzen, sobald sie wirklich festgeklopfte Bestandteile des Spiels geworden sind.

Auszeichnungsmonopolist

In meiner maßlosen Raffgier habe ich gleich die beiden ersten Plätze für das Spiel des Jahres 2008 eingesackt. Sowohl die Forengemeinschaft wie auch die Großkopferten des RPG Ateliers wählten „Die Reise ins All“ auf Platz 1. Und damit ich gar nicht erst in Verlegenheit gerate, mich mit falscher Bescheidenheit zu demütigen, baue ich gleich einmal meine Pokalvitrine schön großkotzig weiter aus.

Kunstwerk III

Ich gehe unter die Galeristen. Nun hat sich Skydea erbarmt, den einstmals kahlen Wänden dieser Seite zu Schmuck und Schauwert zu verhelfen. Das kraftvolle Exponat hänge ich sorgsam zu den anderen Ausstellungsstücken, erfreue mich an der ausdrucksstarken Künstlerhand und gestatte sogar vorbeieilenden Besuchern, einen Blick auf die Neuerwerbung zu werfen; ein einfacher Klick auf die Bilder-Sektion der „Allreise“ genügt schon.

neue Version

An sich läuft „Die Reise ins All“, ohne dass der Spieler großartig mit dem Schrecken allen Spielspaßes konfrontiert wird: Bugs. Die sind dank Betatest und sonstiger Spielerhilfe großflächig bekämpft und ausgerottet. Allerdings gab es immer noch ein paar Kleinigkeiten, die es zwar nicht bis in die Bug-Liga schafften, aber mich dennoch störten. Nachdem ich nun die Hinweise zahlreicher Zuschriften eingearbeitet habe, bin ich (relativ) sicher, der Allreise ein nahezu fehlerfreies Kleid verpasst zu haben, ohne hässliche Löcher oder gar krabbelndes Kleingetier zwischen den Nähten. Seht selbst, hier ist die Version 1.4.

Kunstwerk II

Die Seite gewinnt allmählich an ästhetischer Substanz. Dieses Mal darf ich T-Free danken, der mich von dem Irrglauben kurierte, im Animestil sehe alles nach Nachmittagskinderserie aus. Im Gegenteil, es geht auch schneidig, wie seine Mackwitz-Version zeigt. Das schöne Ergebnis hat auch gleich seinen Ehrenplatz unter den „Allreise“-Bildern ergattert, auf dem es nun meiner Erbauung und genereller Angabe dient.

neue Projekte

„Die Reise ins All“ hat mir neben der während der Bastelei gewonnenen Erfahrung auch eine ganze Menge an Bestätigungen und Anregungen eingetragen. In der Summe ergab sich daraus ein mittelschweres Ideenfeuer, das ich nun auf neue Projekte lenken kann. Deshalb sage ich schon einmal allen bisherigen Kritikern herzlichen Dank für ihre motivierenden Lobe oder zerschmetternden Bemängelungen, aus denen ich jeweils ein paar neue Gestaltungslehren gezogen habe. Und damit hier überhaupt etwas wirklich Handfestes zum Anklicken steht, tue ich aus gegebenem Anlass, der aber nichts zur Sache tut, kund, dass nun auch eine RTP-unabhängige Version des ersten Teils der geplanten Captain-America-Reihe bereit steht. Mehr noch. Wer bis hierher gelesen hat, der darf sich noch an einem exklusiven Zeilenendgruß erfreuen: Frohes neues Jahr.

Hilfsangebot

Eines der schwereren Rätsel darf nun gerne mit einer Rätselanleitung absolviert werden. Getreu den Anforderungen dieses Jahrhunderts steht dazu ein musikalisches Filmchen bereit, das einfach bloß nachgespielt werden muss, um das Problem zu beseitigen. Wer also in einem mexikanischen Keller zu verzweifeln droht, muss künftig lediglich unter den Zusätzen nach dem passenden Hilfsfilm suchen. Und ja, das hätte sich auch kürzer sagen lassen, aber so macht es mir mehr Spaß.

Goldstern

Das verdient doch glatt einen Extraeintrag: „Die Reise ins All“ darf sich nun auch in ihrem neuen Kleid einer Vollversion mit dem Goldstern des RPG-Ateliers schmücken. Nach vielfältigen Rückmeldungen seitens zahlreicher Spieler, die Vollversion könne mit der Demo mithalten, sie teilweise auch noch übertreffen, ist das eine weitere Bestätigung, die ich sehr gerne höre und mit der ich nun an dieser Stelle öffentlich angeben möchte. Pokalvitrine, verwahre dies Kleinod!

Kunstwerk an Bord

Themetals Begeisterung für „Die Reise ins All“ hat mich mit einem Kunstwerk beschenkt und das kann ich gar nicht anders als es sofort in den Bilderbereich zu stellen und der Welt zu zeigen. Denn es ist sehr, sehr schön. Dagegen sind meine Krakeleien regelrecht popelig und deshalb verstecke ich sie auch - eine kann man beispielsweise unter dem festlich geschmückten Weihnachtstürchen in der Willkommenszeile entdecken. Nur Mut, Wanderer.

Vollversion fertig

Ich beginne mit der süßen Kunst des Eigenlobs. Hurra, ich bin pünktlich. Die Vollversion der „Reise ins All“ steht ab sofort zum Download bereit. Als kleines Dankeschön an alle Interessenten, die regelmäßig diese Seite aufsuchen, veröffentliche ich sie hier natürlich zuerst. Ich hoffe, der Spielspaß überwiegt und es lohnt sich, auf ein Abenteuer in diesem eher ungewöhnlichen Szenario zu gehen. Viel Spaß!

  • Ein weiterer Hilfsfilm ist nun unter den Zusätzen abrufbereit. Aber nur für die, die das nötig haben.

Vollversion am 28./29. November

Der Betatest brachte nichts zutage, das sich nicht doch korrigieren ließ. Vorausgesetzt, an dieser erfreulichen Diagnose wird sich auch nicht noch völlig überraschend etwas ändern, und ebenfalls vorausgesetzt, meine zahlreichen Fehlerbereinigungen haben keinen Bugklumpenmurks fabriziert, kann ich die dann fertige Vollversion am Freitag oder Sonnabend ins Netz stellen. So viel schon einmal vorab: Es sieht ganz gut nach Spielspaß aus.

Arte Maker

Passend zur bald erscheinenden Vollversion der „Reise ins All“ erzähle ich einmal etwas ganz anderes. In der aktuellen Ausgabe des Makermagazins „Arte Maker“ ist ein 6-seitiges Spezial zu „Captain America und die Nazimutantenbestien von Andromeda“ zu besichtigen. Liebevoll aufgemacht, dass es mein Entwicklerherz rührt, und mit einem ausführlichen Interview über naheliegendes und abseitiges beschlossen. Ich darf mich da in edler Gesellschaft fühlen, denn dieselbe Ausgabe widmet sich auch herausragenden Titeln wie „Grave Spirit“. Bei Leseinteresse: Klick oder Klick

(~ 25 MB, Ach ja, sollte ich erwähnen, dass es ein spanisches Magazin ist?)

Betatest läuft

Es ist soweit, der Vollversion wird auf den Zahn gefühlt, wie es um ihre Fehlerdichte, den Schwierigkeitsgrad, die Handlungslogik, die Bedienbarkeit, den Abwechslungsreichtum und und und steht. Das heißt nun aber nicht, dass in den nächsten Tagen mit einem Download der Vollversion zu rechnen sei. Beim Betatest sage ich mir: Lieber gründlich, als überhastet. Denn die schönsten eingebauten Ideen bringen wenig, wenn sich das Ganze wegen einer unnötigen Bugschwemme nicht frustfrei spielen lässt. Wenn ich absehen kann, wie viel Zeit ich für die Korrekturphase veranschlagen muss, wann das Spiel also letztlich erscheint, gebe ich noch einmal Laut.

Letzte Feinheiten

Damit die Spielergeduld, sich durch ein längeres Projekt zu schlagen, auch angemessen belohnt wird, baue ich gerade an einem Abspann, der etwas mehr als nur ein paar Texttafeln enthält. Ich mag es, mich nach vollbrachter Gegnerhatz und Rätselei zurückzulehnen und mir noch einmal vollmundige Worte des Lobes seitens der Entwickler anzuhören, von wie großem Wert meine zurückliegenden Tastendrücke doch gewesen seien - das alles natürlich in einem ansprechenden Rahmen mit Musik, Tamtam und so einigem an Tralala. Und meine Vorstellung von Glück zwinge ich zurzeit dem Finale auf.

Zeitmangel

An sich ließe sich der Rest des Spiels wohl in einer Woche schaffen, falls ich jeden Abend und am Wochenende dazu käme. Falls. Leider fehlt es momentan an genau so einer Ballung ruhiger Minuten am Stück. Und da ich ausgerechnet mein Finale nicht verpfuschen will, indem ich da etwas hinhaste und -hetze, warte ich lieber entspanntere Tage ab und schalte solange auf Sparflammenbetrieb.

Letzte Stätte

Das Ziel ist erreicht. Alles, was von jetzt noch passiert, wird sich an dieser Stätte ereignen. Damit sind also noch ein paar Handvoll Maps (sprich: Spielfelder) zu erstellen und dann geht es an den Abspann. Zur Zeit habe ich 662 Maps im Projektordner, da kommen also noch ein paar hinzu, einige kommen auch wieder weg, denn es sind auch etliche Testareale darunter, die nur meinen Basteleien dienen, ohne spielrelevant zu sein. Die lösche ich zum Abschluss, um das Spiel nicht künstlich aufzublähen. Wer weiß? Vielleicht lande ich so am Ende also punktgenau bei der Teufelszahl: 666. Na wenn das kein gutes Omen ist.

Nougat

Um eine kleine Tradition aufrecht zu erhalten, verrate ich auch weiterhin nichts von der gegenwärtigen Haupthandlung. Damit könnte der aktuelle Eintrag eigentlich auch enden. Dem steht allerdings das einleitende Wort im Wege, das noch mit Inhalt gefüllt werden will. Es bezieht sich auf das gerade beendete Minispiel. Den Helden wird alles abverlangt und auch der Spieler hat seinen Teil beizutragen, um diese Episode glücklich abzuschließen. Gefahr lauert. Spannung vibriert. Blitzschnelle Reflexe wollen abgerufen werden. Aber am glücklichen Ende winkt Nougat. Und das ist, meiner bescheidenen Meinung nach, nichts Geringeres als absolut epochal.

Finale

Der Endspurt startet. Das letzte Kapitel ist aufgeschlagen und muss nur noch gefüllt werden. Mit dem „nur“ ist lediglich gemeint, dass noch alle bislang offen gebliebenen Handlungs- und Erzählstränge abschließend zu einer Einheit verknüpft werden müssen und ich den Spagat bewältigen muss, einerseits für den gehörigen finalen Wirbel zu sorgen, andererseits aber nicht das bisherige Spielkonzept aus den Angeln heben möchte, indem ich die letzten Meter zu einer reinen Metzelorgie verkommen ließe. Dazu gehört auch, den finalen Gipfel nicht mit einer übermäßigen Anhäufung an Kämpfen zu strecken, sondern die bisherige Balance aus Rätseln, Entdecken und eben Kämpfen zu halten.

Berühmtheiten

Wenn Du keine Ideen hast, verdopple einfach die Anzahl der Stars in Deinem Projekt. Diese alte Hollywoodweisheit habe ich mir schon früh zunutze gemacht, so dass sich in der „Allreise“ allerlei Prominente tummeln - dass ich dann trotzdem noch ein paar Ideen hatte, tut hoffentlich nichts zur Sache. Wer in der Demo schon seinen Spaß hatte, illustre Gestalten zu treffen, teilweise sogar Abenteuer mit ihnen erleben zu dürfen, wird auch weiterhin auf seine Kosten kommen. Und ich mag es sowieso, fossile Berühmtheiten als NPCs einzusetzen. Das spart mir einen ordentlichen Batzen eigener Fantasie und sorgt im selben Atemzug dafür, nicht überall 08/15 Charaktere herumstehen zu haben. Wieder einmal stelle ich fest, wie weise es ist, sein Spiel in einer Vergangenheit anzusiedeln, an der die Urheberrechte bereits abgelaufen sind.

Suchspiel

Da ich den oft anzutreffenden Spielzuschnitt - kämpfen, reden, wandern, kämpfen, reden, ... - auf die Dauer ermüdend finde, versuche ich, in rechtzeitigen Abständen immer für etwas Abwechslung zu sorgen. Insbesondere auch zwischen den großen Schlüsselszenen. Gelegentlich baue ich passend zur Szenerie kleine Minispiele ein, so auch kürzlich: Der Spieler muss auf einer anfangs verdeckten Karte einen Ort finden. Man darf sich bewegen, wie man will und beliebig viele Kartenteile aufdecken. Allerdings spielt sich die Angelegenheit in einer lebensfeindlichen Umgebung ab und man hat nur begrenzte Überlebenspakete dabei. Jede Aktion (laufen, suchen) knappst etwas davon ab. Nur wer seine Züge plant, kommt unbeschadet ans Ziel. Und wer besonders entdeckerfreudig agiert, stöbert noch einige Extras auf - allerdings werden dann die Pakete knapp.