Pixelfeinde II

Zu später Stunde erreichte mich ein Anruf. „Nanu? Nanu?“, rief ich aus, „Wer kann das sein? Wie ist mir denn?“ und nahm ab. Eine geheime, wispernde Stimme flüsterte mir zu, das zuletzt veröffentlichte Pixelmonster sei zu harmlos. Es erwecke womöglich einen falschen Eindruck und stelle die Gegner als zu knuffig dar. Dann legte der Fremde auf. Als Mann der Tat säumte ich nicht und ergriff die entsprechenden Maßnahmen. Ich beschloss, den Kritiker ausfindig zu machen und zu erwürgen. Also legte ich eine Fährte aus Lockungen und Versprechungen aus. Geld war im Spiel, auch anderes. Schließlich biss der Fremde an und war arglos genug, mir in die Falle zu tappen. Mit „Haha!“ fuhr ich aus meinem Versteck, bereit, mich auf den Kecken zu stürzen. Doch was sah ich? Ich rief Urgroßvaters „Sapperlot!“ aus und erkannte, wer mich angerufen hatte. Es waren meine eigenen Bedenken! Knirschend gewährte ich den Schuften Pardon, fuhr nach Hause, schrieb diesen Text und stellte ein zweites Monster in den Bilderbereich. Da ist es nun.