Neue Wölfe braucht das Land
Ein Spiel, das den Wolf im Namen trägt, soll den Wolf auch anbieten. Im gegenwärtigen Spielfortschritt sind die Helden indes in einem den Anfangswargen der Demo derart entwachsenden Kraftprotzstadium angelangt, das diesen Gegner nun ziemlich witzlos gemacht hat. Gelegentlich taucht er zwar noch auf, aber nur, weil ich der Idee anhänge, dem Spieler verschiedentlich einen lebhaften Eindruck des inzwischen erreichten Machtzuwachses zu gönnen. Ein bisschen Gottgefühl darf sein, wenn man alte Anfangsgegner später erneut trifft. Das ist aber nur ein kleines Extra, keine echte Lösung. Eine aufgemotzte Wargversion muss her. In alten Spielen wurden die alten Gegner dann schlicht umgefärbt, was ebenso zeitsparend wie trivial ist. Ich habe mich der Anmut und Entdeckerfreude halber entschieden, den Gegner lieber neu zu zeichnen und einen balancierenden Kompromiss entworfen: Die Grafik soll eng genug am Vorgänger sein, um die Verwandtschaft darzustellen, zugleich soll sie optisch eine sichtliche Fortentwicklung aufzeigen, um die darunter surrende Spielmechanik zu illustrieren. Mal im Vergleich: Originalwarg und aufgemotztes Nachfolgermodell.