Hic sunt dracones

Wenn sich Spieler Hilfskonstrukte bauen, könnte das auf einen Mangel hindeuten, den das Spiel nicht aus eigener Kraft mit einem guten Angebot zu beheben bedachte. Bei meinen Spielen ist das ja regelmäßig die fehlende Komplettlösung. So man auf die Spieler und ihre selbstgeschaffenen Lösungsmittel achtet, kann man als nicht total bockiger Entwickler ja durchaus etwas lernen und der Spielerschaft entgegenkommen. Also gibt es im Folgeprojekt endlich eine von Haus mitgelieferte Komplettlösung? Haha, natürlich nicht.

Stattdessen darf ich aktuell gerade auf Blakes sehr empfehlenswertem Let’s-Play-Kanal miterleben, wie er sich „Die Reise ins All“ in handhabbare Portionen schneidet. Unter anderem hat er sich für besonders verwickelt aufgebaute Gebiete eigene Übersichtskarten gebastelt, indem er Bildschirmfotos zu einer Komplettansicht aneinanderheftete. Das sieht - wie man hier und hier betrachten kann - nicht nur sehr schick aus, es kann eben auch auf einen Wunsch nach Orientierung und Tatenzeugnis hindeuten. Also habe ich ein System ausbaldowert, mit dessen Hilfe das kommende Spiel klare Gebietskarten künftig direkt für den Spieler anfertigt. Man findet sich zurecht, sieht, was man schon erreicht hat, und kann sich Hinweise auf der Karte freispielen, was jenseits des bislang Entdeckten noch warten könnte. In der Science Fiction ist alles möglich, sogar eine Automap.