Herbstmoll

Je weiter sich das Spiel dem Ende zuneigt, nicht nur dem der Episode sondern dem der Gesamtserie, desto häufiger durchzucken mich die kleinen wehmütigen Gedanken. Diesen Gegner hier habe ich wohl das letzte Mal platziert. Jenen Gerätewracktyp dort werde ich nun vermutlich nie wieder zum Ausschlachten anbieten. Viele der gewöhnlichen Klicks und Einstellungen begleitet fortan die Schwere des Abschiednehmens von einem liebgewonnen Projekt. Zumindest sitze ich nicht schluchzend in einem Taschentücherberg, aber jede andere Form der Imagination stimmt mutmaßlich. Immerhin kenne ich diesen mentalen Bastlerzustand schon von anderen Projektzieleinfahrten und weiß ihn mir deshalb sogar zunutze zu machen, denn diese letzte Anhänglichkeit im Lebewohl bewahrt mich auch recht zuverlässig vor einem überhasteten Ende. Nur weil angesichts des Geschafften meine Endzeitserie bald komplettiert ist, ist sie deshalb eben noch nicht fertig. Dieses Zögern, nicht überhastet über die Ziellinie zu treten, kommt der finalen Episode hoffentlich in Form einer guten Schlusshandlung und zu Ende gedachter Mechaniken zugute. Es geht voran, der Abschluss liegt in Griffreichweite, doch noch haue ich mir auf die Hand, um nicht vorzeitig nach der Ausgangstürklinke zu greifen.