Februar mit großem F
Wie der geneigte Leser dem Betreff schon entnimmt, hat sich wieder was getan. „Wolfenhain“ wächst kontrolliert, also in einer Weise, die mich nicht ratlos zurück lässt, sondern der ich zu folgen vermag. Das ist kein ganz unwichtiger Punkt für einen Entwickler. Mein Fortschrittszettel enthüllt mir zum nahenden Monatsende, ich hätte das Projekt vor allem erzählerisch, spielmechanisch und grafisch weiter gefüllt und da ich nicht der Mann bin, einem offiziösen Papier zu widersprechen, gebe ich den Umstand getreulich wieder. Der größte Teil folgt der Bahn gewöhnlicher Erwartung. Klar, die Handlung geht weiter. Es gibt neue Questen, die neuen Gegner machen je eigene Kampftaktiken nützlich und ich bin ordentlich froh, von Beginn an daran gedacht zu haben, dem Spiel Bestandteile wie einen Monsteralmanach und ein Tagebuch eingebaut zu haben, durch die sich der Spieler bei Bedarf Ruhe und Übersicht erhält. Aber ich habe auch etwas Richtungsneues eingebaut. Die kürzliche Diskussion im RPG-Atelier zu den Eigenheiten östlicher und westlicher Rollenspiele hat mir den finalen Schubs gegeben. Man kann nun ein wenig die Heldeneigenschaften manuell steigern - maßvoll; es muss niemand Angst haben, die Balance zu zerschießen. Ich habe diesen Zusatz als gelegentliche Belohnung konzipiert. Dadurch schüttet das Spiel noch ein paar mehr Bonbons aus und zusammen mit der ohnehin schon eingebauten Talentsteigerung Gisulfs (der Spieler entscheidet durch konkretes Tun, wie gut das Fingergeschick des Abenteurers wird), gibt es nun noch etwas mehr Freiheit im Korsett des Vorgegebenen. Zu den neuen Grafiken statt vieler Worte abschließend einfach ein Bild: