Plaudereien im Arbeitskittel

Der Löwenanteil der vierten Episode ist fertig, nun geht es an die letzten beiden Baustellen. Die Eine ist ganz unvermittelt im Spiel zu erleben, denn es sind konkrete Inhalte - ziemlich wichtige, deshalb habe ich sie mir bis zum Schluss aufgespart, um sie im Einklang mit der erreichten Erzählstimmung zu halten. Ich habe zwar ein grobes Drehbuch im Kopf, indes scheue ich mich während der konkreten Ausgestaltung nicht, spontane Ideen zum Verweilen einzuladen, indem ich sie kurzerhand ins Spiel integriere. Passt das dann so ins gedachte dramaturgische Konzept? Für die Antwort spiele ich sicherheitshalber bis zum erlangten Punkt, um einen Eindruck aus einem Guss zu erhalten und setze davon ausgehend die finalen Schlusssteine als Maßanfertigung. Sie ähneln meiner ursprünglichen Absicht, werden aber nicht identisch sein. Die zweite Baustelle ist unsichtbarer. In der Finalbeschau rekapituliere ich, inwieweit die Spielmechanik mit der Handlung korrespondiert und korrigiere möglicherweise auftretende Eventualitäten, indem ich mich ans hinter den Kulissen ratternde Zahlenwerk mache, die Talente nochmal neu an die beabsichtigte charakterliche Heldenentwicklung anpasse oder beispielsweise Bauplanentdeckungen neu arrangiere, um auch eine direkte spielerische Aussage zu ermöglichen, wie sehr der Spieler mit seinen Helden Wurzeln in der neuen Welt der Strahlung schlagen kann. Idealerweise merkt man später von den letztgenannten Arbeiten gar nichts, sondern düst fröhlich voran, immer im schönen Dreiklang der Progression aus Handlung, Spielweltentdeckung und neuen Kräften.