Entscheidendes
Wer die Demo zu „Wolfenhain“ gespielt hat, kennt inzwischen den Wert der dort verankerten Entscheidungsmöglichkeiten. Manchmal wählt man einfach nur den Stil, in dem das Unumgängliche angepackt wird, manchmal stellt man wirklich die Einflussweiche auf verschiedene Fahrtrichtungen, in die das Schicksal die derart beeinflussten Nebenfiguren führt. Jetzt ist es gerade mal wieder soweit für Letzteres. Die Helden dürfen fügen, was jemandem blüht. Macht zwar immer etwas mehr Arbeit, da zwei gleichberechtigte Handlungsstränge (möglichst ohne Logikfehler) ins Spiel eingearbeitet werden müssen, von denen dann nur einer für den Spieler sichtbar wird, aber ich finde, die Mühe lohnt, denn mit echten Alternativen im Hintergrund steigt der Klickwert. Und ein Mehr an Einwirkungsmöglichkeiten steht einem Spiel durchaus gut - durch diese wird es ja auch erst zu einem. Im konkreten Fall geht es um Stadtpolitik und es ist hoffentlich etwas aufregender als der bestimmt ebenfalls spannende Belang kommunaler Flächennutzungspläne. Um Macht geht es in „Wolfenhain“ hierbei allerdings auch.