Ein besonderes Brüsseler Gemäuer

Es gibt ein Haus der toten Ideen, des Abgesangs auf eine einst so fest geglaubte Zukunft, wo in zerfallenen Fluren die markigen Wahlsprüche ewiger Wahrheiten nur noch als hohle Echos geistern. Man sieht es schon von ferne. Selbst in seinen Ruinen ist es noch hoch und trutzig und eine einfache Zielscheibe des Spotts. Wo einst Leitsprüche geschmettert wurden, erschallt nun das immerforte radioaktive Knattern. Aber verlassen ist das Haus keineswegs. Seine visionären Bediensteten sind noch da, wenngleich in veränderter Gestalt und mit gewandeltem Interesse. Sie warten nur auf Besucher. Sei achtsam, Wanderer. Stelle dich den Gefahren und prüfe deine eigene Sicht. Unter dem Schutt liegen noch die Reste einer alten Hoffnung.